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Top-5-Spiele 2012: Fabian

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Das Jahr 2012 ist quasi vorbei. Wir haben die Köpfe hinter Game One gefragt, welche denn ihre persönlichen Top-Spiele des Jahres sind. Dabei kam es zu erstaunlichen Antworten. Heute gibt es die Top-5-Spiele von Fabian.

The Walking Dead
Dieses Spiel wäre auch dann in meiner Liste, wenn es sich nicht um eine Top 5, sondern um eine Top 1 handeln würde. „The Walking Dead“ überragt jedes andere Spiel, das 2012 erschienen ist. Nicht mit mordsgeiler Grafik, dicker Action oder krassen Multiplayer-Schlachten. „The Walking Dead“ vermittelt Emotionen und verlangt sie euch auch ab. Wer Lee und Clementine von Anfang bis Ende auf ihrem Leidensweg begleitet und nicht irgendwann mal den Tränen nahe ist, der ist vermutlich kein Mensch. Besten Dank, Telltale, da seid ihr eurem Namen wirklich gerecht geworden. Die Geschichte, ihre Charaktere und deren Sprecher sind so gut, dass selbst die technischen Macken keinerlei Rolle spielen.

New Super Mario Bros. U
Schnell wurde und wird „New Super Mario Bros. U“ als „eben noch so ein 2D-Gehüpfe mit Mario“ abgetan. Grundsätzlich kann man das sogar, denn das Spiel recycelt gerne und grenzwertig viel. Ihr kennt die Welt, die Figuren, die Musik, die Grafik – wobei Letztere nun zumindest im HD-Zeitalter angekommen ist. Das Leveldesign ist aber großartig und macht aus Marios Wii-U-Debüt seinen besten 2D-Auftritt seit vielen Jahren. Außerdem zieht der Schwierigkeitsgrad zum Ende hin angenehm an, so dass ihr auch als Profis etwas gefordert werdet. Von mir aus kann Nintendo ewig mit derlei marginal veränderten Spielen weitermachen. Echte Qualität vergammelt nur sehr langsam.

Journey
Das beste Nichtspiel des Jahres! Was bei „Journey“ genau abgeht und warum das eigentlich Spaß macht, kann man kaum erklären. Man stapft mit einem kleinen Männchen durch Wüsten, kann nicht sterben und nach wenigen Stunden ist alles vorbei. Man trifft zwar Mitspieler, kann mit diesen aber nur durch Klänge kommunizieren und versteht sich irgendwie trotzdem. Das ist eins von diesen Erlebnissen, wo Grafik, Sound und Spielablauf sich zu etwas zusammenfinden, das mehr ist als die Summe der Einzelteile. Spielt’s einfach mal.

Professor Layton und die Maske der Wunder
Fünf Teile und (fast) kein bisschen langweilig: Des Professors 3DS-Debüt lässt euch wieder in eine eigentümliche Welt mit schrägen Typen, kuriosen Ereignissen und wunderschönem Soundtrack abtauchen. Dabei hat es mich überrascht, wie tiefgründig und ausgiebig Laytons junge Jahre beleuchtet werden. Dank der guten Geschichte um alte Freunde, zerplatzte Träume und große Dramen reicht’s zur bisher stärksten „Layton"-Episode.

Diablo III
Da können und sollen die Profis meckern, mir hat’s Spaß gemacht. Mittlerweile hab ich irgendwo während der Inferno-Kampagne zwar auch aufgehört, die dreieinhalb Durchläufe des Spiels waren aber stumpfe Sucht und gute Laune gleichermaßen – auch und gerade für mich als „Diablo“-Einsteiger. Da fällt mir ein, dass ich unbedingt „Torchlight 2“ spielen muss, aber ich fühl mich immer noch reichlich satt. Zuviel Action-RPG ist sicher auch nicht gesund.

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