..ich eröffne hiermit einen ganz besonderen Thread, ohja. Lasst uns doch alle über die tollsten Momente aus der Metal Gear Solid-Reihe reden und diskutieren, wann wart ihr emotional ergriffen, wann sehr belustigt oder wann wirklich gar erschüttert. Ja ich weiß, sehr dramatisch, aber wie ich finde darf es bei solch einem Thema garnicht anders sein. Also lasst mich wissen was ihr fühlt :D und dann lass ich euch wissen was ich fühle.
Also, ich denke mal, dass es bereits einige ähnliche Threads gibt, aber ich schreib' hier trotzdem mal rein. Meine Lieblingsmomente? In Metal Gear? Da könnte ich wohl 'ne ganze Hausarbeit drüber schreiben, aber ich will mich relativ kurz halten. Erst einmal etwas Musik anmachen - so.
Vorsichtshalber spreche ich mal eine SPOILERWARNUNG aus, auch wenn ich die hier für unnötig halte.
Zunächst muss ich sagen, dass Metal Gear Solid 4 insgesamt das emotianlse Erlebnis war, dass ich jemals in einem Videospiel hatte (evt. mit der Ausnahme von Final Fantasy X). Es ist einfach unglaublich, mit welchem Talent und Können alle Handlungsstränge in diesem Titel zusammengeführt werden. Ich muss der GameOne-Redaktion in Sachen Story ganz klar widersprechen. Die Story der MGS-Reihe ergibt durchaus Sinn und ist mit Abstand das komplexeste, emotionalste und spannendste fiktionale Gewebe, das jemals geschaffen wurde. Natürlich war das nicht alles von Anfang an geplant. Das muss es ja aber auch nicht sein. Alles fügt sich nahtlos zusammen und es stimmt einfach.
Um auf MGS4 zurückzukommen: es war wirklich traurig zu sehen, was aus Snake geworden ist und wie für ihn kein Platz mehr in der Welt ist. Mei Ling hat 'nen anderen. Naomi hat Otacon, auch Meryl ist über ihn weg. Die Welt findet ihren Frieden, sein Körper zerfällt innerlich ... einfach nur traurig. Der eigentliche Grund, warum MGS4 allerdings so episch, so traurig, so nostalgisch, so ultimativ ist, ist Akt 4. Ich meine dazu muss ich doch wohl nichts mehr sagen, oder? Das maximale Erlebnis ist natürlich nur drin, wenn, wie bei mir, ca. zehn Jahre zwischen dem ersten Spielen von MGS1 und MGS4 liegt. Nostalgie pur, Gänsehaut pur, ich war einfach nur noch am Heulen.
Auch das große Finale war einfach unglaublich. Ist euch eigentlich schon einmal die Symbolik in dem Faustkampf aufgefallen? Naja gut, Symbolik ist es nicht direkt. Wir haben hier aber den Klimax beider großen Rivalitäten der Serie. Zunächst haben wir nämlich einen realen Solid Snake gegen einen symbolischen Liquid Snake und einen symbolischen Naked Snake gegen einen realen Revolver Ocelot. Ocelot ist definitiv mein Lieblingscharakter der Videospielgeschichte. Sein langer, beschwerlicher und auch unheimlich komplizierter Weg ist einfach perfekt in die Geschichte eingebaut. Ich liebe die Stelle, in der er kurz nochmal selbst zu Bewusstsein kommt und seine "You're pretty good"-Phrase raushaut. Der Moment in dem Snake Eater einsetzt ist natürlich ebenfalls genial.
Apropos Snake Eater: Metal Gear Solid 3 hat meiner Meinung nach die beste Story der Reihe. Die Handlung von Teil 2 und 4 funktionieren nicht eigenständig, und während die von Teil 1 auch grandios ist, ist hier nochmal alles größer, besser, epischer, trauriger und so weiter. Eine der Stellen, die mir wohl immer im Gedächtnis bleiben wird, ist wahrscheinlich die legendäre Leiter. Aber ganz ehrlich, das gesamte Spiel ist der absolute Wahnsinn. Den Trailer müsst ihr euch mal ansehen, vor allem als Fan der Serie. Vor allem ab 0:50 hab' ich einfach die krasseste Gänsehaut, die man haben kann. Das Ende in MGS3 war natürlich auch der Hammer. Dass man selbst den Trigger triggern muss ... The End war auch phänomenal, und natürlich der Sprung vom Wasserfall gefolgt von der Konfrontation mit The Sorrow ... Wahnsinn.
Wo Teil 1 aber die Nase vorne hat sind, sind Nebencharaktere und Atmosphäre. In der beklemmenden Anlage auf Shadow Moses fühlt man sich einfach mitten im Geschehen, als würde man selbst gerade die Basis infiltrieren. Dazu kommen die genialen Foxhound-Mitglieder, die man alle auf ihre Art verstehen kann, und mit denen man manchmal sogar mitleidet, gerade im Falle von Sniper Wolf. Bei MGS1 ist es aber einfach unmöglich, eine einzelne Stelle rauszupicken. Alles fließt so perfekt ineinander. Metal Gear Solid war damals einfach ein unglaublich gutes Spiel. Es ist wirklich eines dieser Spiele, die man mindestens ein mal im Jahr einfach wieder auspacken muss.
Sons of Liberty hat mir persönlich am wenigsten gefallen. Das lag allerdings in erster Linie nicht an Raiden. Klar fand ich Snake viel cooler, aber genervt hat mich Raiden nicht. Es war viel eher die Tatsache, dass mir das Leveldesign von einem optischen Standpunkt überhaupt nicht zugesprochen hat, und dass die Story einfach viel zu ungleichmäßig über das Spiel verteilt ist. Am Ende wird man geradezu beworfen mit Plot-Twists, während davor eigentlich kaum etwas eine Rolle spielt, auch wenn man das während dem Spielen nicht so recht mitbekommt. Als ganzes betrachtet ist das Storytelling einfach nicht balanced genug. Die Story an sich ist aber nach wie vor großartig. Wenn ich mir eine ganz bestimmte Stelle aus MGS2 aussuchen müsste, der mir besonders gefallen hat, ist das einfach das Ende, während dem shit downgoet. Wie gesagt, gefällt mir MGS2 am wenigsten, aber das ist wirklich Meckern auf aller höchsten Niveau.
Metal Gear Solid ist das ergreifenste Stück Fiktion, das ich kenne. Die Spiele zu spielen, sollte eine gesetzliche Pflicht sein. Ich hoffe nur wirklich, dass man die Story, so wie sie jetzt ist, mit MGSR und anderen zukünftigen Teilen nicht noch unnötig in die Länge zieht oder dem Gesamterlebnis durch das Einführen neuer Charaktere etwas die Kohärenz nehmt, falls ihr versteht, was ich meine. Naja, das war's von mir.
Oh gott, ich bekommene Gänsehaut wenn ich des lese :D. Erstmal zu MGS4.
Das ist wirklich der Teil mit dem melancholichsten Snake den es in der Reihe gab. Man merkt jede Minute dass er eigentlich garkeinen Bock mehr hat aber trotzdem mitmacht. Im Sinne von "mein leben war immer scheiße, komm was juckt mich dann dieser Auftrag." Vorallem die Szene im Mirkowellengang gab mir den Rest. Ich war auch am heulen als ich das mit ansah. Dann noch die Sequenz dabei wo es schein das alles zugrunde geht. Man das war schon eine Meisterleistung von Kojima. Aber auch der Rest war brilliant. Der "tot" von Raiden. Ich dachte halt wirklich er wäre gestorben. Und dann die Szene wo alles verloren schien und er glorreich durch die Tür kommt und alles rettet. Ach man ich könnte stundenlang so weiterschreiben, das spiel war voller magicmoments! Und lstig war es zum Teil auch wieder... oh gott und der Epilog mit Big Boss... *gänsehaut*
Bei Metal Gear Solid 3 kann ich dir größtenteils zustimmen. Die Story war einfach awesome, und auch hier, ein Magicmoment jagt den anderen.
Nun, MGS2 Sons of Liberty... hm ja... das Spiel hat mir sehr viel Freude bereitet und auch hier gab es Magicmoments... doch jetzt das große aber... Otacon hatte eine Affäre mit seiner Stiefmutter... -_- ...es tut mir Leid... aber ich konnte Otacon nicht mehr Ernst nehmen nachdem ich das erfahren hab... es war echt schrecklich ihn dann auch noch bei seinen Heulattacken zuzusehen... das hätte man anders lösen müssen... definitiv. Naja die Story war sehr komplex und naja... also ich sag einfach der Teil hat mir Spaß gemacht, die Story hat mir gefallen, als ich sie auch vollends verstanden hatte :)
ich mach jetzt erstmal schluss und klink mich später mal wieder rein
Als ich den ersten Teil damals aufm PC (lol) fand ich das Spiel schon cool wusste aber nicht dass es sooo geil werden wird, der fight gegen Psycho Mantis ist aufm PC fürn arsch da es nicht wie auf der PS nen zweiten Slot gibt ^^ Also einfach nur ein fliegender Typ der nicht viel konnte. :/
Ocelote fand ich im ersten Teil schon geil, der hatte so richtig was badass mäßiges, für mich war er der endgegner und nicht Liquid.
Der Zweite Teil hat mich dann richtig in den Bann gezogen obwohl man da Raiden spielen musste hat es mir trotzden sau viel spaß gemacht, ich weiss noch fast am ende wenn Raiden nackt ist und man in der Röhre rumrennen musste um hilfe zu bekommen. (Hab ich nen Tag für gebraucht weil ich nicht bis zum ende gerannt bin xD)
Alles in allem wars geil aber erst der dritte Teil hat mich zum superdupermgsfanboy gemacht.
Es war einfach ein perfektes Spiel und hier das selbe wie beim zweiten Teil bei Sorrow wo man nur die Pille nehmen muss, bin ich ums verrecken nicht drauf gekommen xD nach ner Stunde+ rumirrend im See hab ichs zufällig hinbekommen :D
Fast schon ein Magic Moment für mich!
mehr möcht ich zu MGS3 nicht schreiben.
Teil 4 hab ich leider noch nie gespielt da keine PS3, und auch in Zukunft wirds die nicht geben, leider :/
Für das eine Spiel ists mir dann doch zu teuer.
Ich hab jetzt endlich auch mal ein Metal gear Teil beendet. Und zwar "the twin snakes". Anfangs hatte ich angst, ja sogar ein wenig verachtung vor dieser spieleserie. Nun darf ich mich gott sei dank auch endlich als ein MGS fan outen.
Zwar find ich die story jetzt nicht so klasse sondern vielmehr an den haaren herbei gezogen und das gameplay ist wie gesagt sehr stark gealtert. aber da das original 1998 entwickelt wurde, gilt es ja schon fast als Rentner in der Spielebranche. Das ist glaube auch nicht das wichtige bei Metal gear. Vielmehr sind es die zwischensequenzen und diese kleinen "huch, das geht ja auch" momente die ich beim spielen hatte, haben mich sehr erfreut. An und für sich kann ich kein magic moment in dem spiel rauspicken. Alles ist ein einziger Magic moment... sowas hatte ich schon lange nicht mehr. Es war zwar auch ein wenig komisch das die endgegner kurz vor ihrem tod noch die kraft aufgebracht haben dir breit und lang ihre lebensgeschichte zu erzählen oder z.b. das der kampf auf metal gear zwischen den zwei brüdern oben ohne stattinden musste, so ist das spiel aber nunmal. Wie ein Amerikanischer Actionfilm mit japanischen schreiberlingen.
Durch den monolog von revolver ocelot nach dem abspann bin ich jetzt richtig geil auf die anderen teile. jetzt liegt die HD collection der fortsetzungen in meinem amazon warenkorb und hoffe das ich dadurch keinen wichtigen teil verpasse?
Danke, hideo kojima.
Update #1 (16. Mai, 21:33 Uhr):
Müsst ich mich jetzt für einen Lieblingsmoment entscheiden wäre es definitiv der Kampf und tod von gray fox.eigentlich steh ich nicht so auf ninja action und japano schwertergefuchtel, hat mir aber irgendwie richtig gefallen.
@Fuzzyhead: an den Haaren herbeigezogen? wie wo was? o.O spiel den zweiten dann wirst du nicht mehr so denken :D und ne du verpasst nichts, wieso auch?? zock die hd col. und hol dir danach MGS4
ich hab mgs1 (also den ps1 teil) mind. 10000 mal durchgespielt und find ihn immernoch genial. das ist für mich ganz klar eines der spiele, in denen einfach wirklich alles stimmt (nachdem ich das spiel damals bei einem freund auf der ps1 das erste mal kurz angespielt hatte war ich sofort sowas von begeistert und habs mir dann direkt auch gleich besorgt. anfangs sogar noch die deutsche synchro, die ja immer und über all gern als vielleicht schlimmste deutsche sprachsynchro angeführt wird^^
auch wenn mir dafür ja weit mehr andere titel einfallen würden, aber ok gut war sie wirklich nich... ums nett zu sagen.
aber ich muss sagen, dass mir damals auch schon so'n bisschen dieses schlimm trashige in der dt. version gefiel, weils halt so schlimm trashig war :D
ansonsten ist mir auch noch ziehmlich hard die anfangssequenz von das briefing vor der letzten mission von mgs4 in erinnerung geblieben. vorallem letzteres hatte so eine unglaublich beklemmende atmosphäre und das sichere ende vor augen.
oh und das tanker level von mgs2 war auch genial. ich hatte mich, nachdem ich ja mgs1 schon wie bekloppt gespielt hab soooo auf teil 2 gefreut und mich auch 0 spoilern lassen und man war ich glücklich die erste ~1h (oder wie lang es ging).
GENAU das was ich mir erhofft hatte... bis... naja, der rest ist geschichte :/
wobei ich in zwischen aber auch teil 2 nach dem erstenmal später nochmal gespielt hab (hab 'nen mgs maraton gemacht, bevor ich mgs4 dann gespielt hab... war geil :D)
und muss sagen außer dem echt seltsamen ende und dem rumgeheule via codec von der blonden weichflöte ist das spiel eigentlich echt in ok. man muss sich halt nur mit der pfeife als char abfinden, dann gehts.
und die ersten paar (die aller erste voran) begegnungen mit fortune sind schon ziehmlich geil.
neben den eigentichen Highlights sind mir auch einige Eastereggs in Erinnerung geblieben, das beliebte ausrutschen au der Möwenkacke, oder das abknallen der Ratten am ersten Deull-Platz mit Sniper Wolf ... oder der ellenlange Monolog von der Waffenexpertin über den Karton, seine Herkunft und Funktion waren grandios ^^
"Swarmlords will be nerfed: - Lower locust hp. - Slightly longer cooldown. - Longer burrowing time. - Much shorter locust timer. Buff: - Will be able to feel love."
Ich hole zurzeit alle Metal gear solid Spiele nach. Allzuviel Posts will ich mir in diesem Thread, wegen der Angst gespoilert zu werden, nicht durchlesen. Doch erst vor kurzen hatte ich Metal gear solid 3 durchgespielt und muss sagen, das Ende ist ein emotionales Erlebniss.
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SPOILER[/u]
Als man erfährt dass The boss eigentlich nie die Amerikanische Regierung verraten hatte, sondern stets patriotisch und mit vollem Einsatz für ihr Land gekämpft hatte, mit dem sicherem Tod vor Augen, musste ich schlucken. SO melancholisch und traurig, wie auch überraschend muss man ein Ende eiens Videospiels kreieren.
Zurzeit spiele ich noch La. Noire, dochw enn dieses durch ist werde ich mich endlich Mgs4 und shcließlich peace walker richten. Ich freu mich !!!
Was mich immer am meisten an allen Teilen der Serie beeindruckt ist, dass das Storytelling eine fiktive Handlung mit realen Weltgeschichtlichen und Politischen Ereignissen nahtlos verknüpft. Die Grenze zwischen Realität und Fiktion verwischt. Das haben andere Games auch getan aber bei MGS wird es auf einem sehr hohen Niveau konsequent über alle Teile fortgesetzt.
Der ein oder andere, und da bin ich mir sehr sicher, wird sein eigenes Handeln und Tun hinterfragt haben.
"Soll ich alles glauben was die Politik sagt?"
"Ist die Welt wirklich so, wie ich sie sehe?"
"...und welche Marke raucht Snake eigentlich?"