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Thema: Zuletzte gesehener Film - Bewertung

Vor etwa 4 Jahren von Lunatic gestartet

Tags: , , , , , ,

  1. Southkenny

    Registriert am: 30.04.09

    Beiträge: 420

    Kokuhaku
    Kurzinfo: Der Film fängt damit an, dass eine Lehrerin in ihrem Klassenzimmer eine Rede hält und erzählt, das sie weiß, dass ihre Tochter getötet wurde von einem Schüler dieser Klasse und sie auch weiß, wer es war, und sie sich rächen wird.

    Ziemlich geil, mal ein größtenteils weniger blutiger Revengethriller. Man merkt natürlich schon das es ein asiatischer/japanischer Film ist, gerade am Anfang hat er seine längen. Aber gerade gegen Ende, wenn wichtige Storydetails enthüllt werden und man merkt wie speziell sich die Lehrerin rächt ist der Film sehr gut. Hab den Film auf Bluray gesehn, er ist so ein bisschen in einem dünkleren, blauen Ton gehalten und bietet oft sehr schöne Bilder und eine schöne muskalische Untermalung.

    "Der Vorteil von Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann."
  2. Narrenkoenig

    Registriert am: 08.12.11

    Beiträge: 2810

    Nosferatu – Phantom der Nacht (1979)
    Was soll ich dazu grossartig schreiben... Ein Prunkstueck der deutschen Filmgeschichte (ebenso wie das Original!); der vermutlich coolste Vampir aller Zeiten, gespielt von einem der besten Schauspieler aller Zeiten.
    10/10

    "Man, you're smart. You made poison out of beans, yo."
  3. battlequeen galactica

    Registriert am: 21.10.10

    Beiträge: 1900

    happy new year

    8/10 für liebeskomödien

    ich fand valentines day etwas besser^^

  4. Wurstinator

    Registriert am: 14.08.09

    Beiträge: 3802

    12 Monkeys

    Eine interessante Geschichte, die sich nach und nach lüftet. Bekannte Paradoxa oder Verweise zwischen den Dimensionen sorgen für Spannung. Dazu kommt ein markanter Soundtrack und eine sehr passende Besetzung von Brad Pit.
    Der Twist am Ende ist ganz nett, im Ganzen betrachtet war der Film aber nicht so überraschend wie z.B. Shutter Island.

    8/10

    "I'm gonna give myself a high five - which is also called clapping."
  5. Rex Kramer

    Registriert am: 23.06.11

    Beiträge: 15


    Wurstinator schrieb:
    12 Monkeys

    Der Twist am Ende ist ganz nett, im Ganzen betrachtet war der Film aber nicht so überraschend wie z.B. Shutter Island.


    sehr lustig, hast du einen clown verspeist?

  6. King Raiden

    Registriert am: 02.05.09

    Beiträge: 4546

    Anchorman 7/10
    The Green Mile 9/10

    "Come at the king, you best not miss - Omar"
  7. Bitchking of Angmar

    Registriert am: 19.09.11

    Beiträge: 1839

    Die letzte Festung 7/10
    Krieg der Götter 6/10

    ""The Lannisters send their regards""
  8. Ravyo

    Registriert am: 02.08.11

    Beiträge: 304

    Das Schweigen der Lämmer
    8/10
    ein sehr guter Film aber etwas zu wenig Story dafür sind die Dialoge echt klasse

  9. Truchsess

    Registriert am: 29.01.10

    Beiträge: 2456

    Melanchlia:
    Ich hatte, bevor ich den Film gesehen habe, gehört, dass es um eine Hochzeit geht, bei der unter der schöne Oberfläche alles auf zynische Art verdorben ist, und das es um einen Planeten geht, der auf die Erde zurast und diesen zerstören wird. Ausserdem wusste ich, dass der Film von Lars von Trier gedreht worden ist, darum habe ich mir das ganze mit einer ähnlichen Visualisierung wie "Antichrist" vorgestellt.
    Und wärend der ersten Hälfte des Filmes habe ich auch genau das bekommen. Der Film war schön bizarr, seltsam und mit einer ganz eigenen Art gemacht. Die Szenerie mit der Hochzeit unter dessen Oberfläche es brodelt ist gut umgesetzt und Kirsten Dunst spielt hervorragend.
    Und dann kam die zweite Hälfte...
    Nicht das man mich jetzt falsch versteht, ich finde auch die zweite Hälfte sehr gut gemacht, der Film bleibt interessant und mit seinem ganz eigenen Stil. Dennoch wirken die beiden Hälften erstaunlich anderst. Sie passen nicht so recht zusammen und scheinen an das Thema ganz unterschiedliche Herangehensweisen zu haben.
    Der Film ist über zwei Stunden lang und zum Schluss hatte ich das ungute Gefühl, als ob ich gerade zwei sehr schwierige und unterschiedliche Filme geschaut habe, und nicht einen.
    Meines Erachtens hätte der Film sehr viel kürzer sein müssen (80-90 Minuten) und sich auf eine der zwei Teile fokusieren sollen.
    Der Film wird dadurch nicht schlecht und man kann bestimmt viel aus der Geschichte rausholen, aber als grosser Fan von "Antichrist", der wesendlich kürzer und besser strukturiert ist, war "Melancholia" eher ein Rückschritt.

    Fazit: Faszinierende und tiefgründige Geschichte und visuel sehr beeindruckend. Allerdings fühlt es sich an wie zwei unterschiedliche Filme.

    "http://www.youtube.com/user/YouTalkVideos"
  10. Xadjim

    Registriert am: 18.04.09

    Beiträge: 971

    In Time

    Was soll ich zu dem Film noch sagen außer das es der wohl mit Abstand schlechteste Film war den ich seit langem gesehen habe?

    Pro:
    + Die Idee mit der Zeit ist ganz interessant

    Contra:
    - Schlechte Story mit unendlich Lücken und Mangel an Aufklärung
    - "Time Keeper" eher lächerlich
    - Dramatische Momente sind lächerlich
    - "Futuristisches" setting unspektakulär
    - Heiße frau stirbt direkt zu beginn
    - Billige Effekte die jeder Siebtklässler mit Movie Maker besser machen kann

    Fazit:
    GEBT JA KEINEN CENT FÜR DIESEN FILM AUS.... es reicht schon wenn ich den Fehler gemacht habe. In Time probiert dauernd smart zu sein aber versagt auf ganzer linie.... Vorhersehbar und die Witze und Wortspiele sind nervig

    Achja da ein score nicht fehlen darf gebe ich auch mal einen ab xD
    In Time bekommt von mir 22/100 Punkte

    "OBEY ME SUBJECT'S"
  11. battlequeen galactica

    Registriert am: 21.10.10

    Beiträge: 1900

    the limits of control

    9/10

    ein film von jim jarmusch und erinnert mich eher wieder an seine früheren werke wie stranger than paradise.

    es geht um einen auftragskiller den man quasi beim erledigen eines jobs begleitet. der schauspieler ist gut und diese mimiklosigkeit auch. allein sein gesicht ist unheimlich und bedrohlich.

    die musik ist auch sehr passend in die szenerie eingebettet.

    jim jarmusch macht kunst-filme(!) - hier darf man auch bei diesem thema kein film a la transporter erwarten ;)

  12. ssgtgriggs92

    Registriert am: 30.09.09

    Beiträge: 3758


    Truchsess schrieb:
    Melanchlia:
    Ich hatte, bevor ich den Film gesehen habe, gehört, dass es um eine Hochzeit geht, bei der unter der schöne Oberfläche alles auf zynische Art verdorben ist, und das es um einen Planeten geht, der auf die Erde zurast und diesen zerstören wird. Ausserdem wusste ich, dass der Film von Lars von Trier gedreht worden ist, darum habe ich mir das ganze mit einer ähnlichen Visualisierung wie "Antichrist" vorgestellt.
    Und wärend der ersten Hälfte des Filmes habe ich auch genau das bekommen. Der Film war schön bizarr, seltsam und mit einer ganz eigenen Art gemacht. Die Szenerie mit der Hochzeit unter dessen Oberfläche es brodelt ist gut umgesetzt und Kirsten Dunst spielt hervorragend.
    Und dann kam die zweite Hälfte...
    Nicht das man mich jetzt falsch versteht, ich finde auch die zweite Hälfte sehr gut gemacht, der Film bleibt interessant und mit seinem ganz eigenen Stil. Dennoch wirken die beiden Hälften erstaunlich anderst. Sie passen nicht so recht zusammen und scheinen an das Thema ganz unterschiedliche Herangehensweisen zu haben.
    Der Film ist über zwei Stunden lang und zum Schluss hatte ich das ungute Gefühl, als ob ich gerade zwei sehr schwierige und unterschiedliche Filme geschaut habe, und nicht einen.
    Meines Erachtens hätte der Film sehr viel kürzer sein müssen (80-90 Minuten) und sich auf eine der zwei Teile fokusieren sollen.
    Der Film wird dadurch nicht schlecht und man kann bestimmt viel aus der Geschichte rausholen, aber als grosser Fan von "Antichrist", der wesendlich kürzer und besser strukturiert ist, war "Melancholia" eher ein Rückschritt.

    Fazit: Faszinierende und tiefgründige Geschichte und visuel sehr beeindruckend. Allerdings fühlt es sich an wie zwei unterschiedliche Filme.


    Ich war in der Pressevorführung des Films und war durchaus angetan von der Handlung des Films. Nur hatte ich das gleiche Problem wie du. Der Film stellt nicht wirklich eine besonders gute (bzw gar keine) Überleitung von Part 1 zu 2, sodass ich in der 2. Hälfte ziemlich verwirrt war und gedanklich immer noch bei diesem Übergang war.
    Dennoch ein sehr guter Film, mit einem interessanten Plot.

    "When girls go wild, they show their tits to people. When women go wild, they kill men ... and drown their kids in the tub."
  13. battlequeen galactica

    Registriert am: 21.10.10

    Beiträge: 1900


    ssgtgriggs92 schrieb:

    Truchsess schrieb:
    Melanchlia:
    Ich hatte, bevor ich den Film gesehen habe, gehört, dass es um eine Hochzeit geht, bei der unter der schöne Oberfläche alles auf zynische Art verdorben ist, und das es um einen Planeten geht, der auf die Erde zurast und diesen zerstören wird. Ausserdem wusste ich, dass der Film von Lars von Trier gedreht worden ist, darum habe ich mir das ganze mit einer ähnlichen Visualisierung wie "Antichrist" vorgestellt.
    Und wärend der ersten Hälfte des Filmes habe ich auch genau das bekommen. Der Film war schön bizarr, seltsam und mit einer ganz eigenen Art gemacht. Die Szenerie mit der Hochzeit unter dessen Oberfläche es brodelt ist gut umgesetzt und Kirsten Dunst spielt hervorragend.
    Und dann kam die zweite Hälfte...
    Nicht das man mich jetzt falsch versteht, ich finde auch die zweite Hälfte sehr gut gemacht, der Film bleibt interessant und mit seinem ganz eigenen Stil. Dennoch wirken die beiden Hälften erstaunlich anderst. Sie passen nicht so recht zusammen und scheinen an das Thema ganz unterschiedliche Herangehensweisen zu haben.
    Der Film ist über zwei Stunden lang und zum Schluss hatte ich das ungute Gefühl, als ob ich gerade zwei sehr schwierige und unterschiedliche Filme geschaut habe, und nicht einen.
    Meines Erachtens hätte der Film sehr viel kürzer sein müssen (80-90 Minuten) und sich auf eine der zwei Teile fokusieren sollen.
    Der Film wird dadurch nicht schlecht und man kann bestimmt viel aus der Geschichte rausholen, aber als grosser Fan von "Antichrist", der wesendlich kürzer und besser strukturiert ist, war "Melancholia" eher ein Rückschritt.

    Fazit: Faszinierende und tiefgründige Geschichte und visuel sehr beeindruckend. Allerdings fühlt es sich an wie zwei unterschiedliche Filme.


    Ich war in der Pressevorführung des Films und war durchaus angetan von der Handlung des Films. Nur hatte ich das gleiche Problem wie du. Der Film stellt nicht wirklich eine besonders gute (bzw gar keine) Überleitung von Part 1 zu 2, sodass ich in der 2. Hälfte ziemlich verwirrt war und gedanklich immer noch bei diesem Übergang war.
    Dennoch ein sehr guter Film, mit einem interessanten Plot.


    ich war auch bei der pressevorführung - was auch immer das hiermit zu tun hat - und ich hab den bruch überhauptnicht so empfunden. es war wichtig zu sehen wie kirsten dunst auf ihrer hochzeit schwach und depressiv ist und claire als stütze und ruhepol hat und in der zweiten hälfte ist es genau andersherum so dass kirsten dunst der ruhepol und die hilfe für claire ist...
    ich empfinde es als extrem wichtig das zu zeigen - wenngleich man den film nicht direkt in 2 teile hätte teilen müssen.

    der film ist hervorragend so wie er ist.

  14. YoSpacemonkey

    Registriert am: 11.02.11

    Beiträge: 1317


    battlequeen galactica schrieb:
    the limits of control

    9/10

    ein film von jim jarmusch und erinnert mich eher wieder an seine früheren werke wie stranger than paradise.

    es geht um einen auftragskiller den man quasi beim erledigen eines jobs begleitet. der schauspieler ist gut und diese mimiklosigkeit auch. allein sein gesicht ist unheimlich und bedrohlich.

    die musik ist auch sehr passend in die szenerie eingebettet.

    jim jarmusch macht kunst-filme(!) - hier darf man auch bei diesem thema kein film a la transporter erwarten ;)



    Ich mag den Film auch, aber trotzdem muss ich einfach sagen, dass es kein guter Film ist.

    Es ging doch darum, diese Szenen zu erstellen die von Gemaelden inspiriert wurden. Dieses leere Plaetze am Tag, wenn ich mich recht erinnere.

    Warum musste er all diese Streichholzschachteln tauschen? Und welchen Part hatte die nackte Frau die dauernd in seinem Hotel auftaucht?
    Warum konnte er sich in den Raum vom "Opfer" teleportieren?


    Wie gesagt, ich mag den Film fuer diese Sachen, aber ich kritisiere ihn auch genau fuer diese Sachen.
    Es bleibt ein Film, der eine besondere Atmosphere hat, der mich aber auch mit einem Gefuehl zurueck lasst, dass ich es einfach nicht verstehe.

    Darum wuerde mich die Gruende fuer eine 9/10 Bewertung echt interessieren.
    No offence, mich interessiert nur eine andere Sichtweise.

  15. Truchsess

    Registriert am: 29.01.10

    Beiträge: 2456


    battlequeen galactica schrieb:

    ssgtgriggs92 schrieb:

    Truchsess schrieb:
    Melanchlia:
    Ich hatte, bevor ich den Film gesehen habe, gehört, dass es um eine Hochzeit geht, bei der unter der schöne Oberfläche alles auf zynische Art verdorben ist, und das es um einen Planeten geht, der auf die Erde zurast und diesen zerstören wird. Ausserdem wusste ich, dass der Film von Lars von Trier gedreht worden ist, darum habe ich mir das ganze mit einer ähnlichen Visualisierung wie "Antichrist" vorgestellt.
    Und wärend der ersten Hälfte des Filmes habe ich auch genau das bekommen. Der Film war schön bizarr, seltsam und mit einer ganz eigenen Art gemacht. Die Szenerie mit der Hochzeit unter dessen Oberfläche es brodelt ist gut umgesetzt und Kirsten Dunst spielt hervorragend.
    Und dann kam die zweite Hälfte...
    Nicht das man mich jetzt falsch versteht, ich finde auch die zweite Hälfte sehr gut gemacht, der Film bleibt interessant und mit seinem ganz eigenen Stil. Dennoch wirken die beiden Hälften erstaunlich anderst. Sie passen nicht so recht zusammen und scheinen an das Thema ganz unterschiedliche Herangehensweisen zu haben.
    Der Film ist über zwei Stunden lang und zum Schluss hatte ich das ungute Gefühl, als ob ich gerade zwei sehr schwierige und unterschiedliche Filme geschaut habe, und nicht einen.
    Meines Erachtens hätte der Film sehr viel kürzer sein müssen (80-90 Minuten) und sich auf eine der zwei Teile fokusieren sollen.
    Der Film wird dadurch nicht schlecht und man kann bestimmt viel aus der Geschichte rausholen, aber als grosser Fan von "Antichrist", der wesendlich kürzer und besser strukturiert ist, war "Melancholia" eher ein Rückschritt.

    Fazit: Faszinierende und tiefgründige Geschichte und visuel sehr beeindruckend. Allerdings fühlt es sich an wie zwei unterschiedliche Filme.


    Ich war in der Pressevorführung des Films und war durchaus angetan von der Handlung des Films. Nur hatte ich das gleiche Problem wie du. Der Film stellt nicht wirklich eine besonders gute (bzw gar keine) Überleitung von Part 1 zu 2, sodass ich in der 2. Hälfte ziemlich verwirrt war und gedanklich immer noch bei diesem Übergang war.
    Dennoch ein sehr guter Film, mit einem interessanten Plot.


    ich war auch bei der pressevorführung - was auch immer das hiermit zu tun hat - und ich hab den bruch überhauptnicht so empfunden. es war wichtig zu sehen wie kirsten dunst auf ihrer hochzeit schwach und depressiv ist und claire als stütze und ruhepol hat und in der zweiten hälfte ist es genau andersherum so dass kirsten dunst der ruhepol und die hilfe für claire ist...
    ich empfinde es als extrem wichtig das zu zeigen - wenngleich man den film nicht direkt in 2 teile hätte teilen müssen.

    der film ist hervorragend so wie er ist.



    Gefällt mir, deine Ansicht zum Rollenwechsel zwischen den beiden Schwestern.
    Das habe ich gemeint, wenn ich schrieb, dass man aus der Geschichte durchaus viel rausholen kann. Ein Freund von mir, mit dem ich den Film gesehen habe, hatte auch einige interessante Beobachtungen gemacht.
    Dennoch bleibe ich dabei, dass man es hätte eleganter lösen müssen.

    Festen:
    Ein dänischer Dogma-Film, und anscheinend der erste "seiner Art".
    Gleichzeitig auch der erste Dogma-Film, den ich je gesehen habe und um ehrlich zu sein, hatte ich keine allzuhohen Erwartungen. Es gibt gewisse Standarts an "Luxus", die ich bei meinen Filmen gerne sehe, wie zum Beispiel eine ordentliche Visualisierung (was bei Gebrauch von Handkamera und keiner künstlichen Beleuchtung kaum wirklich zu erreichen ist) oder eine gewisse Atmosphäre, zu der eine oft künstlich eingespielte Soundkulise oft extrem beiträgt (was laut den Dogma95-Regeln auch nicht erlaubt ist). Darum dachte ich, dass ich mir den Film mehr als ein Wissens-Lückenfüller anstatt eines wirklichen Vergnügens ansehe.
    Ich muss sagen, dass ich sehr positiv überrascht wurde. Der Film hat eine interessante Geschichte und gute Schauspieler, und wenn diese Elemente stimmen, dann kann man daraus offensichtlich sehr viel machen. Zu Beginn fallen einem die Dogma-Restriktionen zwar doch recht stark auf, mit der Zeit gewöhnt man sich jedoch daran und der Film entwickelt ein ganz eigenes Flair. Durch die Limitierungen in benutzten Requisiten und dem Verzicht auf jegliche Art von Spezialeffekten wird man als Zuschauer erstaunlich in die Story involviert, die um eine Familie geht, die auf die eine Seite vollkommen gewöhnlich und langweilig wirkt, auf der anderen Seite ein tief zu Grunde liegendes Geheimniss haben, dass im Rahmen des bodenständigen Set-Ups noch viel schockierender wirkt.
    Ausserdem gibt es im Film zwei, drei Momente, bei denen man erstaunt ist, wie viel man visuel erreichen kann, ohne irgendwelchen modernen Firlefanz.
    Natürlich kommt die Qualität des Filmes nicht an Werke ran, welche sich nicht selber so limitieren und ich würde diese Form von Film nie als Ersatz für den Standart ansehen, den ich gewohnt bin, aber als eine Herausforderung für den Regisseur und als Experiment für den Zuschauer ist der Film wirklich Wert gesehen zu werden.

    Fazit: Ein spezieller Film, der, wenn man sich erst mal an seine spzielle Art gewöhnt hat, durchaus zu überzeugen weiss.

    "http://www.youtube.com/user/YouTalkVideos"
  16. battlequeen galactica

    Registriert am: 21.10.10

    Beiträge: 1900


    YoSpacemonkey schrieb:

    battlequeen galactica schrieb:
    the limits of control

    9/10

    ein film von jim jarmusch und erinnert mich eher wieder an seine früheren werke wie stranger than paradise.

    es geht um einen auftragskiller den man quasi beim erledigen eines jobs begleitet. der schauspieler ist gut und diese mimiklosigkeit auch. allein sein gesicht ist unheimlich und bedrohlich.

    die musik ist auch sehr passend in die szenerie eingebettet.

    jim jarmusch macht kunst-filme(!) - hier darf man auch bei diesem thema kein film a la transporter erwarten ;)



    Ich mag den Film auch, aber trotzdem muss ich einfach sagen, dass es kein guter Film ist.

    Es ging doch darum, diese Szenen zu erstellen die von Gemaelden inspiriert wurden. Dieses leere Plaetze am Tag, wenn ich mich recht erinnere.

    Warum musste er all diese Streichholzschachteln tauschen? Und welchen Part hatte die nackte Frau die dauernd in seinem Hotel auftaucht?
    Warum konnte er sich in den Raum vom "Opfer" teleportieren?


    Wie gesagt, ich mag den Film fuer diese Sachen, aber ich kritisiere ihn auch genau fuer diese Sachen.
    Es bleibt ein Film, der eine besondere Atmosphere hat, der mich aber auch mit einem Gefuehl zurueck lasst, dass ich es einfach nicht verstehe.

    Darum wuerde mich die Gruende fuer eine 9/10 Bewertung echt interessieren.
    No offence, mich interessiert nur eine andere Sichtweise.


    aaaaaalsooooo^^

    ich habe alles wie folgt verstanden:
    die gemälde waren ja lediglich hinweise für den killer auf was er achten muss und was eventuell passiert. (hier fand ich die szene mit dem plakat gut, wo die frau gekidnapped wurde und das in dem moment passiert als er das plakat betrachtet.)

    die nackte frau hat ihm ja ebenfalls eine streichholzschachtel getauscht. warum sie immer nackt war, würde ich als stilmittel zur identifikation mit dem bild aus dem museum sehen. warum sie immer wieder auftaucht weiß ich nicht. sie stellt ja auch irgendwo versuchung dar, der er nicht erliegt. (was seine affektlosigkeit unterstreichen kann und ihn in keinster weise beeinflusst)

    was ich gut an dem film finde ist dass der fokus auf der reise zum ziel ist. es geht nicht um den hintergrund der personen und nicht um eine person selber. es geht nur um den weg zum ziel. es werden hinweise getauscht und es erfolgen bezahlungen (die nackte hatte ja diamanten von ihm bekommen.)
    ich fand man kann ihn mit stranger than paradise vergleichen. da geht es auch nur um die reise. und hier gab es nicht mal ein ziel - außer zum strand zu fahren. dann waren sie da und fuhren wieder zurück.

    und ich mochte diese starke einsamkeit in dem film - wie auch in stranger than paradise. meist waren ja nie mehr als eine hand voll leute in der szenerie. nur als der killer zum schluss aus dem bahnhof/flughafen ging in strassenkleidung, waren auf einmal menschen draußen.

    wie der killer zur zielperson kam hab ich mich auch gefragt, aber das ist absolut irrelevant. auch ist es egal warum er ihn überhaupt umbringen soll. für mich drückt der film die frage nach dem sinn von handlungen im leben aus. um den einfluss der entscheidungen/handlungen mit deiner umgebung auf dem fortkommen zu deinem ziel das du erreichen willst, zu hinterfragen. der killer hat nur das gemacht was nötig ist sein auftrag zu erfüllen - er hat sich nicht durch die nackte ablenken lassen, ist nicht auf gespräche eingegangen und hat außer dem streichholzschachteltauschen nichts mit denanderen personen zu tun gehabt, die er taf.

    bei stranger than paradise ist es ja ähnlich nur drängt sich da die frage auf: "ist es besser irgendwas zu tun als gar nichts wenn du kein ziel hast? - beeinflusst das dein leben in welcher weise?"

    stranger than paradise ist mein lieblings jarmusch. aber dieser ist mit 9/10 für einen jarmusch-film auch gut.

  17. Truchsess

    Registriert am: 29.01.10

    Beiträge: 2456

    Das wandelnde Schloss:
    Ein Anime-Film, der oft in einem Atemzug mit anderen grossartigen Animes wie "Prinzessin Mononoke" genannt wird. Für mich ein guter Grund, das Teil mal anzusehen.
    Leider bin ich nicht ganz so begeistert, wie ich es gerne gewesen wäre...
    Der Film hat durchaus seine Pluspunkte. Die Bilder sind einfach hinreissend, das Schloss in seiner ganzen Mechanik ist beeindruckend und die Story hat extrem interessante Elemente.
    Nicht desto trotz muss ich leider sagen, dass mir gerade die Geschichte zum Schluss doch etwas auseinanderfällt und umbefriedigend abgeschlossen wird. Auch sind die Charaktere nicht glaubwürdig in ihrem Handeln. Die Motivation für fast alles, was sie in dem Film tun ist entweder zu einfach oder vollkommen nicht nachvollziehbar.

    Fazit: Ein visuelles Brett, dieser Anime, keine Frage. Der Rest ist leider etwas unstrukturiert.

    "http://www.youtube.com/user/YouTalkVideos"
  18. battlequeen galactica

    Registriert am: 21.10.10

    Beiträge: 1900

    sunshine

    9,5/10

    und immer schön den abspann abwarten.

  19. Gamer45

    Registriert am: 21.04.09

    Beiträge: 2896

    Heaven

    Joa ganz gut, aber meiner Meinung war der Fehler, das der Film einen echt genialen Einsteig hat (das mit dem Aufzug) aber danach irgendwie nur so weiter geplätschert ist. Und das Ende war dann auch noch so sacke offen. Ich bin ja immernoch der Meinung das sie sterben XD

    In meinem Himmel

    Den Film fand ich klasse. Viele sagen ja das er vorrausschauend ist aber das find ich persönlich gar nicht. Ich dachte eher das der Film so klischeehaft endet und alles gut ist. Aber so hab ich das gar nicht erwartet. Und diese ganzen Momente, zum Beispiel wo er die Blüte abreist und sie dann anfängt zu blühen, einfach wunderschön. Und von der Zwischenwelt muss ich gar nicht erst anfangen.
    Aber egal, jetzt ist es einer meiner Lieblingsfilme, absolut grandios.

    "„Ich glaube er hat aufgehört zu funktionieren.“ „Nein, er hat nicht aufgehört zu funktionieren…er ist gestorben.“"
  20. Stevo-lero

    Registriert am: 13.03.10

    Beiträge: 665

    30 Days of Night

    Einer der etwas actionlastigeren Horrorfilme, der aber auch mit seinen ruhigen Szenen glänzen kann.
    Auch einer der wenigen Filme, die keine schönlichen Vampie mit glattgeleckter Dauerwelle zeigt, sondern diese als brutale, gefühlskalte Bestien darstellt.

    Nicht nur für Genre-Fans eine Empfehlung
    8/10

    "Laugh, and the world laughs with you. Weep, and you weep alone."

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